Acer Aspire S3 Ultrabook vorgestellt

Acer Aspire s3 Ultrabook

Wenn es um schlanke Ultraportable Notebooks mit langer Akkulaufzeit geht darf Acer natürlich nicht fehlen. Die Taiwaner hatten schon vor der offiziellen Einführung der Ultrabooks im Jahr 2009 mit ihrer Acer Aspire Timeline Serie gute Subnotebooks im Angebot welche starke Leistung mit hoher Akkulaufzeit kombinierten.Neu hinzu stößt nun das Acer Aspire S3 mit Preisen von 799 bis 1199 Euro. Es soll in 3 Versionen kommen die jeweils entweder einen i3, i5 oder i7 Prozessor verbaut haben. Außerdem lässt sich zwischen einer 128GB SSD oder einer 320/500 GB Festplatte wählen. Auf der Hauptplatine hat Acer noch eine Mini-SSD integriert um den Festplatten Cache extern auszulagern. Das könnte natürlich auch den älteren Festplattenmodellen einen Geschwindigkeitsvorteil bringen.

Als Besonderheit nennt Acer seine “Acer Green Instant On”-Technologie womit das Ultrabook besonders schnell aus dem Sleepmodus aufwachen und sich besonders schnell mit dem Wlan verbinden soll.

Abgesehen davon setzt Acer auf die üblichen Anschlüsse (2x USB, HDMI, SD-Kartenleser und Bluetooth). Auf einen neueren USB 3.0 Port wird anscheinend leider verzichtet. Für Businesskunden könnte von Nachteil sein das Acer keinen Ethernet Anschluss integriert und auch kein VGA Port vorhanden ist. Das 13,3 Zoll Display spiegelt, womit es sich nur bedingt für den Ausseneinsatz eignet. Wie die Helligkeit des verbauten Displays ist wird sich erst in den genaueren Tests zeigen.

Das Display ist generell beim Vorserienmodell eine der größten Schwächen. So geben die Scharniere zu leicht nach, womit sich das Ultrabook komplett nach hinten aufklappt und auch liegt insgesamt zu wenig Gewicht im Bereich der Handballenauflage weshalb das Gerät bswps. auf dem Schoss sehr einfach hinten weg kippt. Hier bessert Acer bis zur Veröffentlichung Ende September hoffentlich noch einmal nach.

Das Design ähnelt allgemein sehr dem Konkurrenten Macbook Air, auch wenn das Magnesium Aluminium Gehäuse insgesamt billiger wirkt. An seiner dünnsten Stelle misst es etwa 13 Milimeter und soll insgesamt im Vergleich mit andern Ultrabooks moderate 1,4 kg auf die Wage bringen.

Kritisch ist also anzumerken das es sich vom Design nur wenig vom Konkurrenten abhebt, ein spiegelndes Display verbaut wird, keine Version mit UMTS-Modul angeboten wird und generell einige Anschlussmöglichkeiten, welche die Konkurrenz bietet fehlen. Auch ist wahrscheinlich das die billigste Version aus Kostengründen nur eine normale Festplatte enthalten wird. Es bleibt abzuwarten ob sich hier andere Ultrabook Hersteller nicht besser schlagen und wie Apple auf das Design reagieren wird was generell bei allen Ultrabooks noch eine offene Frage ist.

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