Die Vor- und Nachteile von Ultrabooks

Da aktuell noch keine Testberichte von Ultrabooks vorliegen bzw. noch kein einziges Ultrabook verfügbar ist sind diese Überlegungen natürlich vor allem theoretischer Natur. Dennoch haben sich denke ich auch im Rückblick auf Netbooks und Tablets einige Vor und Nachteile gezeigt die sich auch auf die neuen Ultrabooks übertragen lassen.

Frage der Zielgruppe

Die Ultrabooks haben einige neue Charakteristika welche sich nur bedingt für bestimmte Zielgruppen eignen. Die Bildschirmgröße könne beispielsweise für Gamer eher uninteressant sein ebenso wie das fehlende Laufwerk für Business Kunden ein Problem werden könnte. Auch das keine starke Grafikkarte zum Einsatz kommt schließt einige Kunden von vornerein aus. Beispiele für eine leistungstärkere “Form” die sich auch an Businesskunden und Gamer richtet wären zum Beispiel die Sony Vaio Z Serie.

Kleinere Festplatte

Das extrem schlanke Design und die leichte Bauweise der Ultrabooks wird wahrscheinlich auch in einer kleinen Festplatte enden. Hier wird abzuwegen sein ob dem Endnutzer 128 oder 256 GB für die tägliche Arbeit ausreichen. Ein Vorteil hierbei ist aber das die zum einsatzkommenden SSD Festplatten nicht nur sehr viel schneller, sondern auch leichter und stoßresistent sind als herkömliche Festplatten.

Abgesehen davon ist mit dem Einbau von aktuellen Schnittstellen wie USB3.0 oder Thunderbold auch gewährleistet das Daten von externen Datenträgern schnell übertragen werden, denn diese neuen Schnittstellen ermöglichen eine ähnlich schnelle Datenübertragung wie man es von internen Komponenten kennt. Man sollte jedoch auch hier in Betracht ziehen das aktuell USB 3.0 Geräte noch sehr teuer sind.

Hohe Preise

Auch wenn Intel bei der Vorstellung der Ultrabook Klasse von Preisen unter 1000 US-Dollar gesprochen hat werden wahrscheinlich vor allem die ersten Ultrabooks weit teurer im Markt starten. Die ersten Hersteller HP und Asus geben vor das eine hohe Ausschlussquote an dem höheren Preis liegt und sich die Preise vermutlich erst Anfang 2012 den 1000 Dollarn annähern werden. Das Problem bei höheren Preisen ist aber natürlich auch das die Ultrabooks sich dann auch anderen Laptopsklassen zum Vergleich stellen werden müssen. Ich frage mich ob sich die Hersteller hier nicht ins eigene Fleisch beißen werden.

Ultrabook = Ultraportable

Vom Macbook Air ist man es gewohnt, aber auch andere Hersteller sind mit Subnotebooks bereits diesen Weg gegangen. Zwar fehlt den Ultrabooks eine große Festplatte oder ein DVD Laufwerk, dafür sind sie aber auch besonders leicht und schlank. So sind die ersten vorgestellen Modelle im Schnitt nicht dicker als 2 cm und wiegen meistens 1,1 bis 1,3 kg. In Verbindung mit einem guten Akku und wenn gewünscht einem internen UMTS Modul werden sie zum perfekten Begleiter für Unterwegs. Sollte abgesehen davon auch die versprochene Leistung stimmen hat man als Endnutzer jederzeit ein komfortables Arbeitsnotebook zur Hand.

Fazit

Jeder Käufer muss sich hier wahrscheinlich aufgrund seines Nutzungsverhalten seine eigene Meinung bilden. Ich denke vor allem Nutzer die bereits seit längerer Zeit mit Subnotebooks gearbeitet haben werden mit der logische Evolution der Ultrabooks zufrieden sein. Nutzer die auf optische Laufwerke, große Festplatten, starke Grafikkarten und größere Bildschirme nicht verzichten sollen sind wahrscheinlich mit einer anderen Notebook Klasse besser aufgehoben oder sollten sich abgesehen vom Desktopcomputer ein Ultrabook nur als zweit Gerät zulegen. Auch gibt es teurere Alternativen wie die Sony Vaio Z Serie die es schafft mittels exteren Docks einen Kompromiss zwischen beiden Wegen zu gehen. Wer am Anfang noch nicht so viel Geld für die neuen Ultrabooks ausgeben möchte sollte bis 2012 warten um zu sehen wie sich die Preise entwickeln.

Im Ultrabooks Blog findest du immer die aktuellsten Neuigkeiten, Artikel, Testberichte, Hands-ons, Tipps und Vergleiche zu den neuen Intel Ultrabooks und ähnlichen Geräten.

2 Kommentare on "Die Vor- und Nachteile von Ultrabooks"

  1. Johann Rathjen sagt:

    Diese Ultrabooks eignen sich perfekt , um sich die Dinger knall hart in den Arsch zu schieben

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